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 Psycho an Normalo

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Wolfi
Co. Admin
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Anzahl der Beiträge : 2513
Bewertungssystem : 11
Anmeldedatum : 22.01.10
Ort : Zwischen Gedankenstürmen und Alpträumen. Ein Ort ohne Raum und Zeit, ohne Tag und ohne Sonne, ohne Licht und ohne Lüge. Anderwelt

Charakter der Figur
Name: Dray
Rasse: Schattenkreatur
Aussehen: komplett schwarz, schattenähnlich

BeitragThema: Psycho an Normalo   Mi Jan 19, 2011 10:40 pm

Ein Spinner in seiner Zelle. Wer kennt das nicht aus irgendwelchen Filmen?
Aber diesmal ist es anders. Es ist nicht wichtig, wer der Idiot ist. Genausowenig, wie er aussieht oder was mit ihm passiert. Hier geht es einzig und allein darum, wie er dorthin kommt. Immerhin ist das nicht irgendeine Gummizelle. Daher präsentiere ich: Psycho - von Kapitel zu Kapitel verrückter...

Autor: Wolfi/Dreamy
Titel: Psycho an Normalo
Teile: 4 (abgeschlossen)
Genre: ...keine ahnung. Irgendwas seltsames
Serie(Original oder Fanfiction): Original
Pairing(Wenn vorhanden): -
Disclaimer: Die Charaktere, die Umgebung und überhaupt die ganze Story hat mein krankes Hirn erschaffen und ich will nicht, dass jemand das ohne meine Erlaubnis kopiert oder klaut. Ich will damit eigentlich kein Geld verdienen...

_______________________________________________________________

"Wer schon einmal vor seinem Leben davongerannt ist, der weiß, wie einfach es ist.
Viel leichter jedenfalls, als sich den Tatsachen zu stellen.
Ich renne nicht davon, aber ich weiß auch nicht, wie das gehen soll. Jedes Mal, wenn ich die Augen schließe, ist alles wieder da…"


Morgens verließ ich das Haus so um neun. Da ich kein Fan von Pünktlichkeit oder Regelmäßigkeit war, bin ich mal eine halbe Stunde früher, mal ein paar Minütchen später zum Bahnhof gefahren und den Zug genommen, der grade gepasst hat.
Das bedeutet, wäre ich zwei Minuten später gekommen, hätte ich einen anderen nehmen müssen und mir wäre nichts passiert. Aber ich nahm diesen Zug, woher hätte ich die Konsequenzen denn wissen sollen?
Es war an jenem Tag leerer gewesen als sonst. Nicht nur am Bahnhof, auch der Wagon, in den ich gestiegen war, war bis auf ein Abteil gänzlich verlassen.
Ich war in das mir am nächst liegende gegangen. Vier sich gegenüberstehende Sitze ganz für mich allein und dank den Stimmen aus dem daneben kam ich mir nicht so einsam vor.
Zurückgelehnt und die Füße auf den hellblauen Polstern vor mir genoss ich also die entspannte Atmosphäre, die letzten paar Minuten vor der Arbeit. Ich hatte den Sonnenschutz vor den Fenstern heruntergezogen, daher wunderte ich mich nicht über die Dunkelheit im Wagon. Erst, als laute Stimmen vom Gang zu mir herüberschallten, sah ich auf.
Durch das Fenster der Abteiltür beobachtete ich zwei Männer. Der eine war deutlich größer als der andere, die Gesichter konnte ich nicht ausmachen. Man erkannte sofort, dass die beiden stritten. Der längere drückte den anderen gegen die Wand und schrie ihn an. Es mussten Ausländer sein, denn ich verstand kein Wort von dem, was sie sagten.
Grade wollte ich eingreifen, als der Überlegene der beiden eine Pistole aus seiner Manteltasche zog. Ich war durchaus hilfsbereit, aber nicht lebensmüde!
Ohne einen Mucks von mir zu geben und zitternd wie Espenlaub beobachtete ich weiter das Geschehen.
Nach einem weiteren kurzen Wortwechsel ging es dann blitzschnell. Ein leises Klicken, dem ein Knall folgte.
Ich kniff die Augen zusammen. Das wollte ich nicht sehen…
Der Zug hielt.
Personen gingen still an meinem Abteil vorbei, ohne mich zu bemerken und ich saß noch ein paar Sekunden regungslos da, bis mir einfiel, dass ich zur Arbeit musste. Und zur Polizei, ganz unbedingt zur Polizei!
Also sprang ich auf und betrat den Gang. Ich kam nicht daran vorbei, einen Blick auf den Erschossenen zu werfen, aber als ich ihn sah, musste ich noch mal inne halten.
Was ich da sah, war eindeutig eine Leiche, aber nicht so eine, wie man sie aus dem fernsehen kannte.
Der Tote war seltsam verkrümmt und die Haut spannte sich regelrecht über die bloßen Knochen. Es gab kein Blut, nur Asche lag um ihn herum. Und die Augen fehlten ihm ebenfalls. Zögerlich ging ich einen Schritt näher, da zog sich der Körper plötzlich von innen zusammen.
Die Knochen krachten richtig und angeekelt schloss ich erneut kurz die Augen. Als ich sie wieder öffnete, sah ich nur noch einen großen Haufen Asche, der sich langsam in Luft auflöste.
Damit war das mit der Polizei wohl auch gelaufen. Eilig verließ ich den Zug und trat auf den Bahnsteig.
Der Bahnhof war etwas belebter, dennoch waren die Hand vol Leute nicht zu übersehen, die, allesamt in dunklen Umhängen, ganz in meiner Nähe standen. Einer, den ich sofort als den hageren Mörder identifizieren konnte, starrte mich ungläubig an. Er musste gesehen haben, wie ich aus dem Wagon gestiegen war. Aus derselben Türe, wie auch er selbst. Nun machte er auch seine Freunde auf mich aufmerksam. Argwöhnische Blicke musterten mich und zügig machte ich mich auf den Weg nach draußen.
Ohne mich umzudrehen beschleunigte ich meine Schritte noch weiter und entschied mich dann ein Taxi zu nehmen. Kurz darauf wurde ich durch die Stadt gefahren.
Heute schenkte ich den lieblichen Häusern keine Beachtung. Ich bekam die eben geschehenen Ereignisse nicht aus dem Kopf.

_________________________________________________
Rapunzel FLENNE!
Puffturm BRENNE!


Geblendet, verhungert und verdorben
Ich weiß genau schon morgen
will ich dich wieder zurück
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http://schlangenhoehle.de.tl/
 
Psycho an Normalo
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